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Seminare für Buchführung und Bilanzierung

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Inhalte
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Lernabschnitte
Seminar 1


Ziel der Seminare ist neben dem Erlernen der korrekten Erfassung von Buchungsdaten immer die Ausbildung der Fähigkeit, Unternehmenszahlen lesen und bewerten zu können.
Denn Sie können die richtigen Entscheidungen nur treffen, wenn Sie wissen, wie es ihrem Unternehmen geht!

In den Seminaren werden
* der theoretischen Hintergrund auf der Grundlage der Handels- und Steuergesetze,
* die Handbuchführung und
* in der praktischen Anwendung und Übung die Buchführung mit einem Finanzbuchhaltungsprogramm
vermittelt.



Teilnehmer:

-
Chef's, die wissen wollen und auch müssen, wie Bücher geführt werden, um die ihnen vorgelegten Auswertungen zu kontollieren und entsprechende Schlußfolgerungen für Unternehmensentscheidungen zu treffen
-
Chef's, die selber buchen wollen
-
Mitarbeiter, die mit der Buchführung betraut worden sind


Inhalte:

-
rechtlich-gesetzliche Voraussetzungen und Vorgaben - das HGB
-
das System der doppelten Buchführung
-
GoB - Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
-
einfache und zusammengesetzte Buchungsätze
-
Ausgangs-und Eingangsrechnung, Offenen Posten, Bank- und Kassenbuchungen, Lohnbuchungen, Rechnungsabgrenzung, Abschreibungen, Ansparabschreibung, Investitionszulage, sonstige Forderungen  und Verbindlichkeiten, Privatkonten, etc.
-
Buchungen über T-Konten und Erfassung in einer Buchführungssoftware
-
viele praktische Übungen - Ziel ist die Fähigkeit, selbst buchen zu können
-
verstehendes Lesen der Auswertungen wie BWA, GuV, SuSa, Bilanz - was kann der Chef daraus für Unternehmensentscheidungen ableiten
-
Kennzahlen
-
u.v.a.m.


Varianten:

- individuelle Seminare (Schulung mit konkreten Geschäftsfällen des jeweiligen Unternehmens möglich)
-
zentrale Gruppenseminare


Lernabschnitte:

1.
Grundbegriffe und das Prinzip der doppelten Buchführung, Aufstellung einer Bilanz
2.
Eingangs- und Ausgangsrechnungen und Verbuchung der enthaltenen Umsatzsteuer, erhaltene und gewährte Skonti
3.
Verbuchung von Lohn und Gehalt
4.
Absetzung für Abnutzung (Abschreibungen oder auch AfA), Privatentnahmen und -einlagen, unentgeltliche Wertabgaben (Eigenverbrauch)
5.
aktive und passive Rechnungsabgrenzung, sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten
6.
zweifelhafte Forderungen, Forderungsausfall, Abschlußbuchungen
7.
Auswertungen: BWA, GuV, USt-Voranmeldung, Bilanz, OP-Listen
8.
Kennzahlen und Liquiditätsberechnungen






Seminar 1


Inhalt: gesetzliche Grundlagen und Begriffe wie Inventur, Inventar, Vermögen, Schulden, Reinvermögen, von der Inventur zur Bilanz, Aktiva, Passiva, Veränderungsmöglichkeiten der Bilanz


Inventar: HGB §240 (1,2 )

(1) Jeder Kaufmann hat zu Beginn seines Handelsgewerbes seine Grundstücke, seine Forderungen und Schulden, den Betrag seines baren Geldes sowie seine sonstigen Vermögensgegenstände genau zu verzeichnen und dabei den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden anzugeben.

(2) Er hat demnächst für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs ein solches Inventar aufzustellen. Die Dauer des Geschäftsjahres darf zwölf Monate nicht überschreiten. Die Aufstellung des Inventars ist innerhalb der einem ordnungsmäßigen Geschäftsgang entsprechenden Zeit zu bewirken


Inventur: Um ein Inventar aufzustellen ist im allgemeinen eine körperliche Bestandsaufnahme - die Inventur - notwendig. Bestimmte im HGB §241 dargelegte Vereinfachungsverfahren sind zulässig. Die Inventur ist das Ermitteln und Bewerten der Vermögensgegenstände durch Zählen, Messen, Wiegen oder Schätzen. Nach Ermittlung und Bewertung der Vermögensgegenstände werden diese in einem Bestandsverzeichnis - dem Inventar - zusammengestellt.


Gliederung des Inventars

1. Vermögen

2. Schulden

3. Reinvermögen (Differenz zwischen Vermögen und Schulden = Eigenkapital)

Bei der Aufstellung eines Inventars sind Ordnungsregeln zu beachten.


Bilanz: HGB § 242 Pflicht zur Aufstellung

(1) Der Kaufmann hat zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluß (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. Auf die Eröffnungsbilanz sind die für den Jahresabschluß geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit sie sich auf die Bilanz beziehen.


(2) Er hat für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs eine Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs (Gewinn- und Verlustrechnung) aufzustellen.

(3) Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung bilden den Jahresabschluß.


vom Inventar zur Bilanz:

Ein Inventar wird durch detaillierte Angaben sehr umfangreich. Um einen schnelleren Überblick über das Vermögen und die Schulden zu erhalten, werden gleichartige Positionen eines Inventars zusammengefasst und in einer Bilanz dargestellt. Die Vermögenswerte werden als Aktiva und die Schulden als Passiva bezeichnet.


Beispiel einer Bilanz in Kontoform:

Bilanz zum 31.12.01

Aktiva

Passiva



Gebäude

388000

Fahrzeuge

92000

Warenbestand

105000

Forderungen

210000

Bank und Kasse

47000



Summe

842000



Eigenkapital

649000

Dahrlehn

100000

Verbindlichkeiten aus Lieferungen

50000

Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt

23000

Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer

20000



Summe

842000




Veränderung der Bilanz durch die Geschäftsfälle

1. Aktivtausch

Bsp. Kunde bezahlt eine Rechnung bar.

2. Passivtausch

Bsp. Bezahlung der Rechnung für eine Maschine über einen Kredit

3. Aktiv-Passiv-Mehrung

Bsp. Warenerhalt gegen Rechnung

4. Aktiv-Passiv-Minderung

Bsp. Überweisung Umsatzsteuer an das Finanzamt


Die Übung des ersten Seminares steht Ihnen zum Download als pdf-Datei zur Verfügung.

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